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Stadtwerke Brühl investieren knapp 9 Mio. Euro

Verbesserungen im KarlsBad und in Parkhäusern

Überwiegender Anteil wird für Versorgungsnetze „verbuddelt“

 

Die Stadtwerke Brühl haben in diesem Jahr Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von 8,7 Mio. Euro eingeplant. So werden beim Stromnetz 1,8 Mio. Euro veranschlagt, im Gasnetz 1,5 Mio. Euro, bei der Wasserversorgung 2,1 Mio. Euro, bei der Parkraumbewirtschaftung 321 000 Euro und beim KarlsBad 324 000 Euro. Etwa 700 000 Euro sind für die Erweiterung und Modernisierung des Fernwärmenetzes vorgesehen.

Für das Publikum am deutlichsten erkennbar werden die Investitionen im KarlsBad sowie bei den Parkplätzen sein. Im Bad fließt das Geld in eine neue Enthärtungsanlage für das Duschwasser, einen Hot-Whirlpool sowie in die Umrüstung auf LED-Leuchten. Stadtwerke-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa: „Damit erhöhen wir den Komfort für unsere Besucher.“

Die Parkhäuser am Schloss und am Krankenhaus werden mit modernen Schranken- und Kassenautomaten ausgestattet. Daneben werden 10 Parkautomaten im Stadtgebiet ersetzt, 17 werden ganz neu im Stadtgebiet aufgestellt. Die Stadtwerke haben hierfür 320 000 Euro eingeplant.

Große Projekte – aber für die Allgemeinheit nahezu unsichtbar – sind die Investitionen in die Leitungsnetze. So fließen insgesamt 4,6 Mio. Euro in die Modernisierung der Brühler Strom-, Gas- und Wassernetze. Dabei handelt es sich unter anderem um neue Trafostationen und Kabelverteilschränke, die – überwiegend aus Altersgründen – ausgetauscht werden (510 000 Euro) sowie um die Erweiterung des Gasnetzes sowohl im Niederdruckbereich wie im Mitteldruckbereich (510 000 Euro). Für den Nah- und Fernwärmebereich hat das Unternehmen insgesamt 700 000 Euro eingestellt. Hiervon profitieren allein 25 Mehrfamilienhäuser in der Matthäusstraße. Die Gasetagenheizungen der dortigen Gebausie-Wohnungen werden durch eine Blockheizkraftwerklösung (ähnlich wie an der Alten Zuckerfabrik) ersetzt.

Im Brühler Süden stehen drei Baugebiete zur Erschließung an; auch dort werden über 100 Wohneinheiten an die Wärmeversorgung angeschlossen. Kapsa: „Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht: Wir sind schon ein wichtiger Partner bei der Entwicklung der Stadt; wir arbeiten dazu eng mit der Kommunalverwaltung und auch mit der Telekom zusammen, damit die Straßen möglichst nur einmal aufgemacht werden müssen.“

Sowohl bei Erdgas- wie auch bei Trinkwasserleitungen werden abschnittsweise immer wieder Leitungen erneuert, die in die Jahre gekommen sind. Üblicherweise gehen die Stadtwerke von einer Leitungs-Lebensdauer von rund 40 Jahren aus. „Bemerkenswert ist, dass wir aufgrund des immer weiter steigenden Verbrauchs auch immer mal wieder Leitungen mit größerem Querschnitt einsetzen müssen“, erläutert Dr. Marion Kapsa. Für die Erneuerung von Teilen des Wassernetzes haben die Stadtwerke daher 2,1 Mio. Euro eingeplant.

Über eine Leitwarte in der Stadtwerke-Verwaltung in der Engeldorfer Straße werden die überwiegend unterirdischen Leitungs- und Versorgungssysteme der Stadt Brühl gemanagt. Auch diese Kontroll- und Fernwirkanlagen werden in 2018 erneuert. Für die Soft- und Hardware-Investitionen haben die Stadtwerke Brühl hier eine Summe von rund 400 000 Euro veranschlagt.