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Zwei neue Ortsnetzstationen

neue Ortsnetzstationen

Stabilität des Stromnetzes wird weiter ausgebaut

Die Stadtwerke Brühl rüsten ihr Stromnetz weiter auf und legen damit den Grundstein für weitere städtebauliche Entwicklungen in Brühl. Sowohl an der Alten Bonnstraße (K7) als auch an der Bergerstraße wurden in diesen Tagen neue Ortsnetzstationen aufgestellt. Bis zur endgültigen Inbetriebnahme werden voraussichtlich noch zwei Wochen vergehen.

„In so einer Ortsnetzstation kommt die Spannung mit 11.000 Volt an. Diese direkt in die Haushalte zu liefern wäre das Aus für alle Haushaltsgeräte. Daher spannen wir in der Station um – für Haushalte auf 400 Volt“, erklärt Marcel Beckmann, Gruppenleiter Strom bei den Stadtwerken Brühl die Funktionsweise. Für die Umspannung sorgt ein Trafo sowie eine Mittel- und Niederspanungsanlage, die sich im Inneren der grauen Kästen befindet.

Ein großer mobiler Autokran ist sowohl am Mittwoch im Neubaugebiet an der K7 als auch am Donnerstag im Gewerbegebiet an der Bergerstraße notwendig gewesen, um die tonnenschweren Ortsnetzstationen zentimetergenau vom Tieflader an ihre vorgesehenen Plätze zu heben. Hierfür war Präzision gefragt – bei der Planung als auch vor Ort beim Kranführer. Nachdem nun beide Stationen an ihrem Platz stehen,  können die Techniker der Stadtwerke Brühl damit beginnen, die nötigen Kabel und Muffen zu installieren, die es braucht, um sie in das Brühler Stromnetz einzubinden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich jeweils noch gut zwei Wochen andauern.

„Bei der Planung war uns besonders wichtig, beide Stationen so ausreichend zu dimensionieren, um auch auf zukünftige städtebauliche Entwicklungen in den Bereichen vorbereitet zu sein“, erklärt Marcel Beckmann. „Besonders im Gewerbegebiet, wo erfahrungsgemäß deutlich mehr Leistung gebraucht wird, ist dies von großer Bedeutung.“